16 Februar, 2006

Wenn die Nacht am dunkelsten scheint...



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Auch wenn wir alle auf die Veränderung hinarbeiten und uns wünschen, weiter voran zu kommen, so mischt doch immer wieder ein sehnsüchtiges Gefühl mit. Die Sehnsucht nach Vergangenem und alt Vertrautem. Denn was auch Neues geschieht, ist eine Veränderung und Veränderungen gehen immer einher mit einem Abschied. Und ein Abschied fällt uns schwer. Selbst wenn unangenehme Situationen zuende gehen, stellt sich nicht nur ein erleichterndes Gefühl ein, daß es vorbei ist, nein, es entsteht auch ein merkwürdig leerer Raum. Dort, wo diese Situation einst seine Energie hineingab, ist jetzt nichts. Nichts zehrt mehr. Und dann stehen wir da und fragen uns, was nun?



Fragend blicken wir umher. Denn was sollen wir nun für eine Aufgabe übernehmen? Was soll denn nun unser Mittelpunkt werden?

Geratet im Angesicht dieser Leere nicht in Aufruhr. Nehmt es wahr, beschaut euch diesen leeren Raum und geht liebevoll mit euch um.



Lasst die Zeit zu, die ihr braucht, damit das zur Ruhe kann. Etwas ist gegangen und das muss erst heilen. Besetzt es nicht sofort mit etwas Neuem, denn der Abschied und der Heilungsprozess sind unerlässlich. Habt ihr gleich wieder etwas Neues vor Augen, dann geht es euch vielleicht besser, doch ihr verdeckt nur die Wunden. Bitte nehmt euch Zeit, versinkt nicht in Leid, doch gesteht euch die angemessene Zeit zu, die euch zusteht, um Altes zu verabschieden. Denn so würdigt ihr die Zeit, in der ihr es schwer hattet, ihr könnt mit Abstand ansehen, welche Qualitäten die schwierige Zeit für euch hatte und warum ihr da durch gegangen seid.



Dann wird euch das, was ihr daraus gelernt habt bewusst und ihr könnt es in euch aufnehmen. Und dann könnt ihr das mit Liebe loslassen und wissen, daß es nicht umsonst war. Sucht nicht immer in den Oberflächlichkeiten, in dem Offensichtlichkeiten nach Antworten, denn tief in eurem Herzen wisst ihr, welchen Wert es für euch ganz allein hat. Ihr seid an einer schweren Zeit nicht zerbrochen? Wunderbar, denn dann habt ihr erlebt, wie stark ihr wirklich seid.

Egal wie ihr euch in dieser Zeit verhalten habt, ihr wart stark, denn ihr seid da, jetzt in diesem Augenblick seid ihr da.



Das Geringste also, was euch diese Zeit gelehrt hat, war, wie stark ihr wirklich seid.

Und dann erkennt ihr auch, wie wichtig es ist, Abschied zu nehmen und auch schwere Zeiten liebevoll zu verabschieden. Denn sie haben euch eure wahre Größe aufgezeigt.

Und auch ein Moment der Schwäche ist ein Moment wahrer Größe, wenn man sich diese Schwäche eingesteht und zugesteht.



Und nun atmet tief ein und ladet somit alles Neue in euer Leben und in euer Herz ein, mit euch zu leben und das Abenteuer Leben zu erkunden, mit all dem was es mit sich bringt.

Das ist Wachsen, bewusstes Leben. Seid bei Bewusstsein, wenn ihr lebt, denn etwas Schöneres kann es nicht geben, als das Leben auf der Erde bewusst wahrzunehmen!

Ein Sonnenaufgang, so wunderschön wie nie… doch auch lange Nächte können ihren Zauber haben…



So wie wir unsere Sonnenaufgänge in unserem Leben haben, so haben wir auch Nächte… und der ewige Kreislauf schließt sich wieder… so wie die Welt sind auch wir, scheinbar dreht sie sich im Kreis, doch entwickelt sie sich weiter, immer weiter.



Meditation



Wenn ihr euch leer und einsam fühlt, dann stellt euch vor ihr seid ein Baum….



Ganz fest steht ihr mitten im Erdreich und ihr seid stark und gesund.

Erinnert euch zurück, welche Stürme habt ihr überstanden, welche Angriffe überlebt?

Stolz und kräftig streckt ihr eure Äste in den Himmel, voll von grünen, saftigen Blättern.

Spürt den Wind der durch euer Blätterdach fährt, ihr genießt das sanfte Rauschen.

Glücklich seid ihr, denn ihr steht noch, ganz fest an eurem Platz.

Das Jahr geht langsam und auch ihr müsst euch dem Zyklus der Natur beugen. Eure Blätter werden golden und immer mehr fallen von euch ab. Sie haben ihren Dienst erfüllt, nun gebt ihr sie Mutter Erde zurück, denn ihr braucht eure Kraft nun um zu Ruhen.

Dankbar seht ihr jedem Blatt nach, was auf die Erde fällt und erinnert euch an die Geschichte dieses Blattes. Ihr nehmt Abschied und seht noch einmal die Geschichte, die ihr mit diesem Blatt erlebt habt vor eurem inneren Auge. Zufrieden kehrt ihr ein, in den Winter. Ihr seid ganz ruhig und Still. Lauscht auf die Stille, auf die Ruhe die ihr euch verdient habt und geht ganz tief in euch, um zu spüren wie still es in euch ist.

Wenn ihr eine Weile ganz tief in eurem Inneren wart um eure Stille zu spüren, werdet ihr ein leises Geräusch hören…kaum wahrnehmbar, aber es ist da.

Ein leises Rauschen, ein entferntes Rascheln ein seichtes Kitzeln. Ihr erwacht ganz langsam aus der Stille und erhebt euch mit neu gewonnener Kraft, um euch um zu blicken. Ihr streckt und reckt euch und spürt, wie neue Kraft und Lebenswille euch durchströmt. Blickt eure Äste an, ihr seht die zarten Knospen der neuen Triebe. Und erst jetzt wird euch bewusst, dass wieder ein neues Leben naht. Und kraftvoll und glücklich streckt ihr eure Äste gen Sonne um die neuen zarten Triebe zu stärken, gespannt auf neue Geschichten...

Ihr versteht den Zyklus der Erde, denn ihr seid ein Teil davon….


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